Kritik an der “Bibel in gerechter Sprache”
Montag, 25. Dezember 2006Als Übersetzung scheint mir die „Bibel in gerechter Sprache“ schon aufgrund der ausdrücklich genannten Vorgaben der Autoren nicht seriös, nicht brauchbar und nicht empfehlenswert. In seinem Vorwort nennt Peter Steinacker drei besondere, man kann sagen ideologische Ziele, denen diese Bibelversion verpflichtet ist:
Zum Ersten soll der „Geschlechtergerechtigkeit“ Genüge getan werden, eine den Texten fremde Absicht. Die ergänzende Einführung von Richterinnen, Pharisäerinnen und so weiter ist historisch irreführend und philologisch willkürlich. So wird (wie schon im textverfälschenden Motto des letzten Kirchentages) Jesus von Gottes Sohn zum „Kind Gottes“. Das „Wort“ am Anfang des Johannesevangeliums wird Weisheit, weil Jesus „auch viele Züge der weiblichen göttlichen Gestalt der Weisheit“ trage. (Ganzen Beitrag lesen…)