“Bibel in gerechter Sprache” nicht für die Liturgie zugelassen

Elmar Fischer, der Bischof von Feldkirch, geht auf Distanz zu der umstrittenen Bibel, möchte das Ganze aber nicht kommentieren, da „ein durch die Kirche ausgesprochener Kommentar“ für viele erst „den besonderen Anreiz“ machtFeldkirch (www.kath.net) Elmar Fischer, der Diözesanbischof von Feldkirch (A), hat am Mittwoch zur „Bibel in gerechter Sprache“ Stellung genommen und betont, dass diese nicht zur Verwendung in der Liturgie zugelassen sei. Dies sei auch der Grund, warum er sich bis jetzt nicht dazu geäußert habe. “In unserer Zeit ist ein durch die Kirche ausgesprochener Kommentar oft besonderer Anreiz, misstrauisch nachzuprüfen, ob die Kirche in moralischer oder menschlicher Enge etwas verbietet, was besonders attraktiv ist”, meinte er. Informierte und reife Menschen wüssten jedoch, wie mit der angebotenen Lektüre umzugehen sei. Die im Gottesdienst zugelassene Bibel sei immer eine Lesestunde wert.

© kath.net, 07.03.2007

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